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2. Trainingsfahrt am Sonntag, dem 29.04.2012

Zur zweiten Trainingsfahrt fanden sich am vergangenen Sonntag pünktlich 9:00 Uhr 15 Radfahrer vor dem Zwönitzer Radhaus ein. Besonders erfreulich: bis auf eine verletzungsbedingte Absage waren alle "eingeschriebenen" Teilnehmer der Puschendorf-Tour am Start. Als Gastfahrer konnte der mittlerweile über 70jährige ehemalige Zwönitzer Beigeordnete Peter Löffler begrüßt werden. 

Nach einer kurzen Absprache bezüglich der zu fahrenden 65 km Strecke ging es auch schon los und der bunte Tross bewegte sich über die Zwönitzer Gasse in Richtung Niederzwönitz. Von dort ging es in den Streitwald und über die ehemalige Bahnlinie Stollberg-Scheibenberg bis zur Fuchsbrunnenbrücke. Weiter über das Lößnitzer Rundteil - Moosheide - Ausspanne wurde das Geyerische Waldgebiet erreicht. Nach Überquerung der Straße Elterlein - Geyer wurden die Räder und die darauf befindlichen Fahrer ordentlich durchgeschüttelt. Grund für die wilde Rüttelei war ein vom Forst stark lädierter Forstweg. Auch diese Erschwernis wurde von den Pedaleuren problemlos bewältigt und es folgte die Ortsdurchfahrt Tanneberg. 

Von dort ging es nun das Greifenbachtal hinauf. Anfangs fuhr sich der dortige Weg ziemlich beschwerlich, war doch die Strecke von grobschlächtigen Wurzeln und rustikalen Reitspuren durchzogen. Nach und nach verbesserte sich der Untergrund aber wieder und die lustige Truppe kam gut voran. Da das Wetter doch ganz schön schwül-heiß war, stellte sich nach ca. 40 km langsam der kleine Durst ein. Dieser wurde umgehend am Imbiss Greifensteinstollen bekämpft. So blieb die Stimmung in der Mannschaft weiterhin sehr gut und mit frischer Kraft  wurden der Geyerische Teich die "Gifthütte" und die Silberzeche passiert. Nun waren die größten Strapazen erstmal ausgestanden und es ging über Auerbach, Gornsdorf bis Meinersdorf ca. 15 km leicht bergab auf der ehemaligen Bahnstrecke Thum - Meinersdorf. Von Meinersdorf  bis nach Thalheim wurde der neue Radweg genutzt, bis es wieder - immer entlang der Bahnstrecke - über Rentnersruh, Pionierfelsen, ehemalige Sprungschanze in Richtung Dorfchemnitz ging. Von Kron ging es nochmals steil nach oben und gleich wieder runter in den Christelgrund. Nun folgte nochmals ein letzter grantiger Anstieg nach Günsdorf für den die letzten Reserven mobilisiert werden mussten. Das gesamte Team meisterte auch diesen finalen Anstieg hervorragend. Die Motivation stieg nochmals als Wolfgang Bier und Bratwürste im nicht mehr weit entfernten Ziel versprochen hatte. 

Start 9:00 Uhr vor dem Rathaus Ältester Teilnehmer Peter Löffler (links) und Jörg Krauß aus Brünlos
Gruppenfoto Lößnitzer Rundteil Schwieriges Geläuf kurz nach Tanneberg - Anfang Greifenbachtal
jede(r) kam ohne Blessuren durch Gemütlicher Ausklang in Wolfgangs Garten - Vielen Dank

Nach ca. 65 Kilometern sanken die Radsportler erschöpft aber glücklich in die weichen Sitzkissen und ließen die bei Fahrt in Wolfgangs Garten gemütlich ausklingen. Bei dieser Gelegenheit wurde schon mal über die nächste Trainingsfahrt gesprochen und man war der Meinung, dass nunmehr die Bezwingung des Fichtelberges die geeignete Herausforderung sei. Die Fahrt dahin soll am 17.06.2012 stattfinden. Einzelheiten wie Abfahrtszeit, Strecke usw. wird wie immer an dieser Stelle bekannt gegeben. 

Alles in allem eine sehr anspruchsvolle Runde. Respekt an dieser Stelle vor allem an den ältesten Teilnehmer Peter Löffler, der die Strecke mit Bravour meisterte. Die restlichen Mitfahrer würden sich freuen wenn er sich doch noch zu einer Mitfahrt nach Puschendorf am 06.09.2012 entschließen könnte. An der Fitness kann es eigentlich nicht scheitern.  

02.05.2012

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1. Trainings- und Kennenlernfahrt

Am Sonntag, dem 25.03.2012 war es soweit. Pünktlich 9:00 Uhr setzte sich das 9-köpfige Fahrerfeld in Bewegung zu einer ersten Trainingsrunde von ca. 43 km Länge. Bei herrlichstem Wetter mit stahlblauem Himmel ging es zunächst vom Treffpunkt Knochenstampfe in Richtung Niederzwönitz. Dort bog das Feld in den Streitwald ein. Nun folgten die Fahrer dem Eisenweg über Waldschlösschen, Brünlos, Tabakstanne, "Forzbachl"; Meinersdorf (Schöne Aussicht) bis kurz vor Klaffenbach. Dort wurde der Eisenweg verlassen und es ging eine rasante Abfahrt hinunter ins Zwönitztal. Danach wurde zunächst dem Straßenverlauf bis Richtung Burkhardtsdorf gefolgt. Von dort ging es weiter auf beruhigten Nebenstraßen bis nach Meinersdorf. Hier befuhren die Sportler den neu errichteten Radweg bis nach Thalheim. Von Thalheim ging es dann immer den Bahngleisen entlang bis zu "Kron". Die letzten beiden Kilometer bis nach Dorfchemnitz wurde die Straße genutzt. In Jenkners Garten wurde dann noch ein kleiner Imbiss abgehalten. Ein gelungener Trainingsauftakt für die große Fahrt im September nach Puschendorf. Die Mannschaft befindet sich schon jetzt in einem sehr guten Trainingszustand.  

 

 

Das nächste Training soll im April stattfinden. Genaueres wird noch bekannt gegeben. Die Strecke sollte dann jedoch schon mal auf ca. 60 km erweitert werden. 

 

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2011 brachen 18 Radfahrer aus unserer fränkischen Partnergemeinde Puschendorf mit den Fahrräder auf, um das Dorfchemnitzer Stampfenfest zu besuchen. Unter widrigen Bedingungen (Kälte, Wind und Regen) kamen alle Sportler nach drei Tagesetappen unversehrt in Dorfchemnitz an. 

In diesem Jahr wollen ca. 15 Dorfchemnitzer bzw. Zwönitzer Radfahrer zu einem Gegenbesuch auf die ca. 260 km lange Strecke gehen. Anlass für die Fahrt nach Puschendorf ist das jährlich stattfindende Kärwa-Fest. Voriges Jahr weilten wir auf Einladung der Puschendorfer bereits zwei Tage in der Partnergemeinde und durften von der tollen Gastfreundschaft überzeugen. 

Alle Interessenten und Mitfahrer werden an dieser Stelle regelmäßig über die weitere Planung informiert. 

Nachstehend der im Zwönitzer Wochenblatt erschienene Bericht vom Besuch bei der Kärwa 2011

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Zu Besuch in der Dorfchemnitzer Partnergemeinde Puschendorf

Auf Einladung unserer Partnergemeinde hin, reiste am 10.09.2011 eine kleine Delegation aus Dorfchemnitz in den Landkreis Fürth.

Der Bürgermeister Herr Triebert war leider aus persönlichen Gründen verhindert und konnte uns somit nicht begleiten.

Bei herrlichstem Sonnenschein kamen wir gegen 12:00 an und wurden von Herrn Glaser (Angestellter der Gemeinde Puschendorf) herzlich begrüßt und in unsere Unterkünfte eingewiesen.

Anlass unserer Reise war die Kärwa (Kirchweih) in Puschendorf.

Das ganze Fest dauert insgesamt 4 Tage an. Neben einem Fußballspiel am Freitag ist das Baumsetzen am Samstag ein ganz besonderes Erlebnis. Der am Morgen gefällte Baum wurde von den „Ortsburschen“ (Jugendliche des Ortes) bis zu seinem Standort auf dem Dorfplatz vor dem Gasthaus Schmotzer getragen. Der Baumstamm hatte immerhin die beachtliche Länge von 29 Metern und war von den „Ortsmadli“ sehr schön geschmückt wurden. Fragt man die Einheimischen wie lang der Stamm ist, antworten sie: „Eigentlich ist das egal, wichtig ist dabei nur, dass er länger ist als der Baum der Nachbargemeinde.“ Nach einer reichlichen Stunde stand der Baum. Das Ganze wurde musikalisch von einem kleinen Blasorchester begleitet. Am Nachmittag und abends wurde dann auf dem Festgelände sowie in den angrenzenden Biergärten und Lokalen kräftig gefeiert. Die Stimmung im Festgelände war prächtig und man konnte feststellen, dass die Puschendorfer ein ziemlich trinkfestes Völkchen sind.

Sonntags treffen sich dann die örtlichen Vereine zum Festumzug. Weiterhin zu erwähnen sind die beiden streng nach Geschlechtern getrennten Frühschoppen am Montag, die wir leider nicht miterleben konnten, da wir am Sonntag wieder zurück fuhren.

Genauso fantastisch wie die Stimmung war auch die Gastfreundschaft der Puschendorfer, die uns an beiden Tagen entgegengebracht wurde. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle recht herzlich. Es war für uns ein Ausflug, den wir nicht so schnell vergessen werden.  

Wie sicherlich vielen bekannt ist, strampelte zum diesjährigen Knochenstampfenfest eine Gruppe fahrradbegeisterter Puschendorfer aus ihrem Heimatort bis nach Dorfchemnitz. Wind, Regen und bestenfalls herbstliche Temperaturen konnten sie nicht von ihrem Vorhaben abbringen, die ca. 250 km auf Fahrrädern zu bewältigen. 

Auf Anregung der Zwönitzer Stadtverwaltung  planen wir im nächsten Jahr ebenfalls eine solche Radtour von Dorfchemnitz nach Puschendorf. Wir suchen auf diesem Wege radsportbegeisterte Dorfchemnitzer (oder natürlich auch Zwönitzer), die uns nächstes Jahr auf dieser Radtour zum Fest der Kärwa (Anfang September) nach Puschendorf begleiten.  

Heike und Falk Jenkner 

Die "Ortsburschen" beim Baumsetzen  Geschafft Tanzgruppe Puschendorf beim Festumzuf

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Zusammen mit der Stadtverwaltung sind die Vorbereitungen in vollem Gange. So wurden beispielsweise die zwei Unterkünfte für die Anreise schon vorgebucht. Auch die etwaige Fahrstrecke steht schon. Gefahren werden soll auf ruhigen Nebenstraßen bzw. Radwegen. 

Geplante Tagesetappen:

1. Etappe bis Rehau: http://g.co/maps/qazas
2. Etappe nach Gößweinstein: http://g.co/maps/nbv2q
3. Etappe nach Puschendorf: http://g.co/maps/3r49f

Geplant ist weiterhin zum Kennen lernen und zur Verbesserung der individuellen Fitness ab Frühjahr 2012 gemeinsame Fahrradtouren in heimischer Umgebung durchzuführen. Außerdem sind alle Mitfahrer zur Fahrradtour des Dorfchemnitzer SV am 13.05.2012 eingeladen. Ein "Muss" und gleichzeitig ein Gradmesser für die Teilnehmer sollte außerdem die 4. Zwönitztalradtour am 24.06.2012 sein. Dabei sollte natürlich der "lange Kanten" (106 km 2011) angepeilt werden. 

04.02.2012

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